December 12th, 2011

Konzept und Choreographie Helena Waldmann
Tanz: André Soares, Brit Rodemund, Moo Kim und Tobias M. Draeger
Dramaturgie und Stückentwicklung: Dunja Funke
Licht: Herbert Cybulska
Bühne: Jochen Sauer
Kostüm: Mari Krautschick
Choreographische Mitarbeit: Bernardo Colomar
15./16.Dezember 2011 jeweils um 19.30Uhr im Radialsystem
Dieses Nie-glücklich-sein. Auch nie wirklich unglücklich. Euphorie? Gibt’s wohl nur um den Preis einer kleinen Depression. Glück, sagte Adorno, entfaltet sich erst am aufgehobenen Leid. Wenn wir nie unglücklich sind, keine Schmerzen haben, an nichts leiden, können wir Glück auch nicht empfinden.
“Ein bisschen Wahnsinn tut immer gut”, findet Helena Waldmann. In “GlückStück” lässt die Berliner Tanzregisseurin ihre vier Protagonisten - u.a. die “Tänzerin des Jahres 2011″ der Zeitschrift “tanz”, Brit Rodemund - an den Verhältnissen reißen, die sonst das Leben im Mittelbereich stets bloß einbetonieren.
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November 9th, 2011
Ausgangspunkt für die Arbeit von Sébastien Ramirez und Hyun-Jung Wang alias Honji an ihrem Duett „Monchichi” waren neben der persönlichen Beziehung auch die unterschiedlichen Hintergründe der beiden Tänzerchoreografen. Sébastiens Eltern stammen aus Katalonien und Kastilien, er selbst wuchs in Südfrankreich auf. Honji wuchs als Kind koreanischer Eltern in Frankfurt/Main auf, wo sie auch ihre Tanzausbildung absolvierte. Heute leben beide in Berlin, wo nicht zuletzt die HipHop-Community zu ihrer Heimat wurde. In „Monchichi” vermischen sich HipHop und zeitgenössischer Tanz zu einem spannenden Hybrid, während die beiden Tänzer Einblicke in ihre Biografien geben. Ein atmosphärisch dichter und emotional berührender Abend, der darüber hinaus durch tänzerische Virtuosität beeindruckt.
Spieltermine:
23.(Premiere) bis 25. November 2011, jeweils 20.00 Uhr im HAU2
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November 8th, 2011
eine Tanzperformance von Yui Kawaguchi und theater-51grad.com

In dem Tanzprojekt “Bubble Boxing”, das die Kunst der “Sprechblasen” im Manga und Comic in den Fokus rückt, entwickelt Kawaguchi gemeinsam mit dem portugiesischen Tänzer Gonçalo Cruzinha die Begegnung und Annäherung zweier Menschen. Wie Projektionsflächen ihrer Gefühle, Gedanken und Konversationsversuche leuchten Sprechblasen auf. Diese Blasen verkörpern die Sehnsucht nach einem Dialog, in dem wir unsere Existenz fühlen und erkennen. Im quadratischen Ring beherrschen die Protagonisten ihre„Bubbles”, sie kreuzen die Klingen und kreieren ein Drama. Sie ringen um Verständnis, kämpfen miteinander, aber treffen immer wieder sich selbst. Wo geht dieses Spiel hin? Was drängt mich an die Wand? Wann wird der nächste Gong geschlagen?
Spieltermine:
10.(Premiere) +11. November 2011, jeweils 20.30 Uhr im DOCK 11
Wiederaufnahme: 2.-5. Februar 2012, jeweils 20.30 Uhr im DOCK 11
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October 30th, 2011

Christoph Winkler zieht Parallelen zwischen Lautréamonts „Gesängen des Maldoror”, eines der einzigartigen Werke der Literaturgeschichte und der heutigen Unterhaltungsindustrie. Damals wurden die sechs Gesänge vom Verleger aus Angst vor juristischen Folgen wegen der dargestellten Grausamkeit im Buch zurückgezogen. Heutzutage ist das „Böse” Teil der Popkultur und wird dementsprechend gefeiert wie man am Beispiel des gerade mal 20 Jahre alten Rapper Tyler Okonma, besser bekannt als „Tyler The Creator” sehen kann, der jüngst bei den VMAs die Auszeichnung „ Best New Artist” bekam. Er rapt von Sex und Gewalt und verliert sich in seinen Texten gerne in weitschweifenden Gewaltphantasien, die in den vergangenen Monaten die Hip-Hop Welt auf den Kopf stellten.
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Posted in Art, Hip Hop, Krump, Rain Kencana |