October 27th, 2011

tres»passing

Tanz-Video-Produktion von Victoria Söntgen und Benjamin Jantzen

21519139Drei Tänzerinnen mit unterschiedlichem Tanzhintergrund bewegen sich in und durch virtuelle Architektur. Dabei erzeugen geometrische Figuren Bewegung, ebenso wie die Bewegung wiederum neue Formen im Raum erschafft. Wer reagiert auf wen? Wer manipuliert? Wer spielt mit wem? Beim Spiel mit der Wahrnehmung werden einzelne Elemente ins Zentrum gerückt und Blickwinkel (wieder) verschoben. Durch das Spannungsverhältnis zwischen Licht, Projektion und Tänzerkörper gerät schließlich auch der Raum selbst in Bewegung.

Uraufführung: SA 29. Oktober, 20 Uhr
SO 30. Oktober, 20 Uhr

Theater Felina-Areal

Holzbauerstr.6-8, 68167 Mannheim

Tanz: Andrea Böge, Victoria Söntgen, Kristina Veit Medienkunst: Benjamin Jantzen Musik: Alex Azary Kostümbild: Melanie Riester Dramaturgie: Mareike Uhl
 Produktionsleitung: Benjamin Bay

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October 20th, 2011

Hüzün-Ein schmerzlicher Verlust

huezuen CHOREOGRAPHIE/KONZEPT Kadir Memis alias Amigo / SCHAUSPIEL Cetin Ipekkaya / TANZ Andrea Böge, Louis Becker, Kadir Memis   / RAP Bektas Turhan / MUSIK Nevzat Akpinar, DJ IllVibe, Andreas Weiser / LICHT Roger Irman / BÜHNENBILD Andrej von Schlippe          /DRAMATURGIE Zula Lemes

Sonntag, 23.10.11/ KunstKulturQuartier TAFELHALLE Nürnberg/19:00Uhr

Geschichte einer Mannwerdung zwischen Berlin und Istanbul. Harte Jungs sind hier versammelt: Eine Gang lauert dem Neuling im Revier auf, zwei Männer konkurrieren um die Aufmerksamkeit einer Frau, zwei andere messen sich in getanztem Wettstreit. Dazwischen fährt Rapper Bektas Turhan den umherirrenden Memis an: Hör auf zu weinen, alle gucken uns zu! In seiner Tanztheaterperformance geht es Kadir Memis um die Rolle des Mannes in patriarchalischen Gesellschaftsstrukturen, unterdrückte Männergefühle und um Hüzün, diese bestimmte Istanbuler Melancholie. Hier hat jeder so sein eigenes Alleine-Gefühl, wenn er traurig ist, sagt er. In der Türkei gehst du in ein Café, du trinkst etwas, hörst Arabesque-Musik – und wenn du weinst, dann weinen andere mit. Lange habe ich es nicht verstanden, nicht einmal gewusst, dass ich danach suche. Für ihn ist es eines von vielen Puzzle-Teilchen, um seine eigene Geschichte besser zu verstehen. Anhand dieser reflektiert er die Schritte der Mannwerdung in seinem Leben zwischen Deutschland und der Türkei. Er verbindet Breakdance mit Zeybek, dem traditionellen, türkischen Männertanz und macht dabei keine Umschweife um die harten Themen: der Stock der Hodschas in den Koranschulen und der wohl schmerzhaftestes Teil seiner Mannwerdung, die Beschneidung. YouTube Preview Image

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October 17th, 2011

Maldoror- Amped

pic_2001005_2Mit MALDOROR - AMPED legt Christoph Winkler die dritte Arbeit in seiner Reihe BÖSE KÖRPER vor, die sich mit der Darstellung “böser” Charaktere im zeitgenössischen Tanz auseinandersetzt.

Maldoror gilt als eine der literarischen Inkarnationen des Bösen schlechthin, 1874 als einziges Werk des französischen Dichters Lautréamont erschienen. Für den Literaturnobelpreisträger Maurice Maeterlinck ist er “ein schwarzer, zerschmetterter Erzengel von unsagbarer Schönheit”, der zahlreiche Elemente des späteren Surrealismus vorweg nimmt.

Christoph Winkler nähert sich der Figur des Maldoror zusammen mit U-Gin Boateng, einem der profiliertesten Krump und New Style Tänzer Deutschlands. Gemeinsam gehen sie den Überschneidungen nach, die es zwischen diesem fiktionalen Wesen und den typischen Charakteren der afroamerikanischen HipHop Kultur gibt.

Premiere 28.10.11

Weitere Vorstellungen 29.&30.10.11 jeweils 20Uhr

Uferstudios, Studio 14 - Uferstraße 23

Karten: 13 € / erm. 8€

Karten unter 030- 409 83 195, tickets@ehrlichearbeit.de oder www.reservix.de

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September 5th, 2011

Berlin Elsewhere-Constanza Macras

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08.09.2011 / 20.00 UHR / Tanzhaus NRW
09.09.2011 / 20.00 UHR / Tanzhaus NRW
10.09 2011 / 20.00 Uhr / Tanzhaus NRW

In »Berlin Elsewhere« treffen sich Fremde an einem Ort mentaler Unfreiheit - irgendwo zwischen Ausgrenzung, Wahnsinn und konstanter Anstrengung. Sie alle leiden an modernen Zivilisationskrankheiten, an Neurosen, bipolaren Störungen, sexuellen Süchten und Warenfetischismus. Wahnsinn und Ausgrenzung werden als sich spiegelnde Faktoren aufgezeigt, als zwei sich bedingende Seiten derselben Medaille: Ausgrenzung als eine Form des Wahnsinns, die wiederum neue Ausgrenzung erzeugt. Wieviel Wahnsinn wird in unserer Gesellschaft toleriert, bevor man eingesperrt wird? Was bedeutet Ausgrenzung in Zeiten, die von Medikamentenmissbrauch geprägt sind?

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